Reinheit Unreinheit Abwertung Andersdenkender

Um ihrer Religiösität einen besonderen Status zu verleihen und stets das Richtige und Gottgefällige zu tun umgeben sich die Gläubigen mit verschiedenen Formen von Reinheit. Das Judentum ist an die Geburt geknüpft, also geht es zuallerst um genetische Reinheit (was ein Merkmal von Rassismus ist), darüberhinaus gibt es, auch bei Moslems und Christen, Speisevorschriften und Kleidervorschriften die das Leben bis ins Detail bestimmen und die Gläubigen entmündigt. Moslems müssen ständig zwischen Halal und Haram unterscheiden, Musik, Tanz, Kino, jegliches Vergnügen ist verboten, das Sexualverhalten ist im doppelten Wortsinn an Körper und Geist verstümmelt. Christen brauchen ein reines Gewissen aber sind ansonsten nicht so fixiert auf den Reinheitsbegriff.
Das Wenigste an der Beachtung des Reinen hat einen praktischen Hintergrund, das meiste dient der Selbsterhöhung, der gegenseitigen Kontrolle und der -verdeckten bis öffentlichen- Abgrenzung und Abwertung Andersdenkender, besonders Moslems werten andere Menschen ab indem sie sie als „unrein“ bezeichnen, wohl deshalb weil ihre Religion am repressivsten ist und sie sehr schwach und hilflos macht. Im Grunde ist diese Abwertung Andersgläubiger besonders nichtreligiöser Menschen eine permanente strafbare Beleidigung .