Um die Rivalitäten zwischen Moslems und Hindus einzudämmen, führten die Briten als Kolonialmacht Gesetze gegen Blasphemie in Indien ein. Mit der Folge, dass, insbesondere die Moslems, seitdem zunehmend davon Gebrauch machen, wenn sie sich beleidigt / kritisiert fühlen. Die Gesetze bewirken damals wie heute eine Ermunterung, ein Zuwachs an Macht, seine eigene Weltanschauung als unantastbar zu sehen.
Direkt nach der Unabhängigkeit hat sich Indien wegen ethischer Spannungen geteilt, in nunmehr -aus religiöser Sicht- reinere Staaten. Die verbliebenen Andersgläubigen müssen heute jederzeit mit einem Lynchmop rechnen, bei der geringsten tatsächlichen oder auch nur eingebildeten Kritik an der Religion. Blasphemiegesetze, die Streithähne befrieden sollten, haben zu brutalem Vorgehen der Moslems / Islamisten gegen Anders- und Ungläubige geführt.
Mittlerweile haben wir es zusätzlich mit einer Gegenreaktion der Hindus zu tun, die ihrerseits zu Lynchmord an Moslems, aber auch an Christen und weitere Andersgläubige aufrufen. Zwar üben sich Christen in Indien noch in Geduld, und schlagen nur ausnahmsweise zurück, aber in ihren Schriften, die sie mit Juden gemeinsam haben gibt es ebenfalls den strengen Tatbestand der Blasphemie, Jesus hat den Tatbestand der Blasphemie, der mit dem Tode bestraft wurde von den Juden übernommen und wurde seinerseits von jüdischen Hohepriestern als Gotteslästerer angeklagt und schließlich -als falscher Messias und Aufrührer- zum Tode verurteilt.