Im Sudan kämpfen zivile politische Führer und ihre Organisation FFC und zwei islamisch geprägte Kontrahenten SAF und RSF um die Macht. Insgesamt besteht ein Ursachenmix aus ethnischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Gründen. Bestenfalls endet der Konflikt in einer kulturelle Aufwärtsentwicklung und einer Demokratisierung des Landes, die z.Z. von den zwei islamisch autokratischen Führern unter enormen Opferzahlen verhindert wird. Willkürliche Grenzziehung in der britisch-ägyptischen Kolonialzeit, im Norden islamisch im Süden animistisch geprägtsind der Ursprung des Konflikts.
Die Vereinigten Arabischen Emirate liefern Waffen an die „Reitenden Teufel“ der RSF, die hemmungslos gegen nicht-arabische Sudanesen vorgehen und bereits einen Völkermord mit 300.000 afrikanischstämmigen Toten begangen haben. Ihnen geht es um Bodenschätze, hauptsächlich Gold, das wiederum an die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert wird.