verzögerter Aufstieg und Niedergang

Der Aufstieg des Christentums begann mit Konstantin I, 313 nuZ, vor einer erfolgreichen Schlacht sah er angeblich ein Kreuz am Himmel, was nur eine Legende sein kann, und Theodosius I, 380 nuZ, der Minderheiten verstärkt in die römische Kultur einbinden wollte um das Römische Imperium zu erhalten. Das scheiterte mit den Christen ebenso wie mit den Goten, die sich dadurch eher in ihrer eigenen Kultur bestärkt fühlten. Wer einmal mit Gläubigen der abrahamitischen Religionen diskutiert hat, weiß dass es mit ihnen kein Streitgespräch um die bessere Sache gibt, sondern Ignoranz, Dummheit und Rechthaberei. Dennoch: die gemeinsame Identität setzte zunächst eine enorme Aufbruchsstimmung in Gang, Klöster wurden zu Bildungsstätten und mit unbeschreiblichen Anstregnungen wurden Sakralbauten errichtet und religöse Kunst erschaffen. Allerdings versank alles reales Leben in Gottergebenheit und Passivität. Der Verfall jeder weltlichen Kultur und Wissenschaft erreichte schließlich um 1250 nuZ seinen Tiefpunkt.